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Qualität MB
#11

slsaar schrieb:[...]
Die Airmatic vom S212 war schlichtweg ohne Funktion: also ab in die Werkstatt und checken lassen.
Antwort: Wir haben nichts gefunden, die Airmatic funktioniert problemlos!
[...]
Gruss,
Michael


Das ist doch ein bekannter Fehler beim 212er.
Und die erste Stufe der Reparatur ist genau wie beschrieben.
Erst wenn sich der Kunde wiederholt beschwert, gibt es dann das
volle Programm!

Im Zweifelsfall einmal Kompressor und Federelemente neu.
Wenn die Karre aus der Garantie ist, wird das teuer.
Und wer die Billigteile mal gesehen hat, der wird mir zustimmen,
dass das in Zukunft ein häufigerer Fehler sein wird...

Blöd ist, wenn es dann doch nur eine Leitung war und die Werkstatt
dies erst zu spät gemerkt hat - der Kunde zahlt.
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#12

Hey Jose,
Bei dir ist das Glas immer halb leer, oder?
Nix gegen dich, aber man kann alles runtermachen.
Hier im Forum bin ich um mich mit gleichverrückten auszutauschen. Natürlich meist mit einer Brille, die zu rosarot neigt. Natürlich ist allen klar, dass wir einfach ein altes Auto haben.

Winni

Das ist nur meine Meinung. Kann man teilen - muss man aber nicht.
WDB1290611F067749 :liebe2:
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#13

SlWinni schrieb:Hey Jose,
Bei dir ist das Glas immer halb leer, oder?
Nix gegen dich, aber man kann alles runtermachen.
Hier im Forum bin ich um mich mit gleichverrückten auszutauschen. Natürlich meist mit einer Brille, die zu rosarot neigt. Natürlich ist allen klar, dass wir einfach ein altes Auto haben.

Winni

tja, Winni, was soll ich den jetzt du deinem "Beitrag" schreiben. Was willst du mir damit sagen?
Mein Beitrag war sachlich, objektiv und es ist nunmal mein Erfahrungswert. Es gibt mehr 129er mit Rost als dir vielleicht lieb ist. So ist das nunmal. Zieh lieber mal die rosarote Brille aus und check mal nach Rost bei deinen.
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#14

Ca. 1995-98 hat bei Mercedes vorstandsseitig ein massives Umdenken stattgefunden. Ist medial an vielen verschiedenen Stellen nachzulesen. Ab dieser Zeit galt es nicht mehr bei Mercedes die besten Fahrzeuge zu bauen sondern wirtschaftlich ertragreicher zu werden.

Die Typenvielfalt wurde drastisch erhöht. Mercedes verließ den Grundsatz, in seine Fahrzeuge nur soviel Elektronik wie nötig zu bauen. Man baute in die Fahrzeuge mit Stern die gleichen "Mäusekinos" die vorher die Japaner erfunden hatten.

Das Fazit: Die Baureihen bis ca. 1995-98 werden überwiegend Klassiker werden, die wir noch viele Jahre auf den Strassen "in Fahrt" sehen werden. Die heutigen Baureiehen werden "Stehklassiker" in Museen. Es wird schlicht in 30 Jahren keine Computer mit den nötigen Betriebssystemen mehr geben, die die heutigen Computer in den Fahrzeugen für Wartungen unterstützen können. Die Klassiker von morgen werden sich selbst und mit eigenem Antrieb nicht mehr bewegen können.

Die Qualität des Blechs wird eine untergeordnete Rolle spielen. Rost ist schon heute kein Problem mehr. Ein Rostproblem wird bei den heutigen Autos kein echtes Problem mehr darstellen. Die Endlichkeit der Elektronik wird viel früher kommen. Das Ende des automobilen Zeitalters wurde resümierend bei Mercedes 1995-98 bereits eingeläutet. Die heutigen Baureihen von Mercedes stellen nur noch Verbrauchsmaterial für den Kunden und Gewinnmaximierung für den Konzern dar. Müßte ich heute ein neues Fahrzeug anschaffen, bräuchte ich auf den heute produzierten Wegwerfautos keinen Stern mehr. Da gäbe es zwischen Dacia und Mercedes für mich jede Menge Auswahl von Fahrzeugen die ich kaufen kann aber eigentlich alle nicht kaufen möchte.

Wer Prestige möchte klebt einen Stern auf irgend ein neu gekauftes Auto. Egal welches. Es ist sowieso Fake. Mercedes lebt heute qualitätsmäßig von dem Ruf aus einer Ära die lange beendet ist. Wer heute Qualität möchte, kauft sich eine Monatskarte und ein Faltfahrrad. So entscheidet man sich für sicherere Mobilität die überwiegend zuverlässig ist und wenigstens ihren Preis wert ist.

Schöne neue Welt ...
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#15

[quote=ABW] Müßte ich heute ein neues Fahrzeug anschaffen, bräuchte ich auf den heute produzierten Wegwerfautos keinen Stern mehr. Da gäbe es zwischen Dacia und Mercedes für mich jede Menge Auswahl von Fahrzeugen die ich kaufen kann aber eigentlich alle nicht kaufen möchte.
QUOTE]

Hi,
naja, ganz so drastisch würde ich das nicht sehen. Ich fahre jetzt als DW ja die C-Klasse - Mopf. Allein das Geräusch beim Türenzuschlagen - hat was.
Beim Kollegen seinem 3er klingt das ganz anders. Nicht so wertig. Hatte auch einen X3. Der war ganz und gar von der Daimler Qualität entfernt. Confusedtlov: Türzuschlaggeräusch, Geräusche der el. Sitzverstellung beim bewegen und überhaupt: scharfe Kanten an Kunststoffteilen. War froh, als ich das Ding wieder loshatte. Auch mein Z4 war keinen Deut besser.

Wer in meinen Augen hier die Nase vorn hat, ist - nicht schlagen - VW. Die haben es wirklich drauf, die Sachen, die der Kunde direkt merkt (KU- Oberflächen, Gussgrate, Geräusche) wirklich top hinzukriegen. Noch vor Audi.
Denn: drunter ist alles gleich. Lichtmaschinen, Anlasser, Glasscheiben, Fensterheber usw. usw. kommen meist von den gleichen Zuliferern. Herstellerübergreifend.

Ich (!) würde schon einen Benz einem Dacia vorziehen. Es gibt für mich durchaus auch objektive Gründe, Autos auszuschließen. Den Bremsweg z.B. Oder Werkstättentests, bzw. Erfahrung mit ortsansässigen Werkstätten.

Und zum Thema Oldtimer: für die heutige Jugend wird in 20 Jahren eher ein 4er iPhone als Sammlerobjekt zählen als ein Auto.

Gruß
Winni
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#16

ABW schrieb:Ca. 1995-98 hat bei Mercedes vorstandsseitig ein massives Umdenken stattgefunden. Ist medial an vielen verschiedenen Stellen nachzulesen. Ab dieser Zeit galt es nicht mehr bei Mercedes die besten Fahrzeuge zu bauen sondern wirtschaftlich ertragreicher zu werden.

Die Typenvielfalt wurde drastisch erhöht. Mercedes verließ den Grundsatz, in seine Fahrzeuge nur soviel Elektronik wie nötig zu bauen. Man baute in die Fahrzeuge mit Stern die gleichen "Mäusekinos" die vorher die Japaner erfunden hatten.

Das Fazit: Die Baureihen bis ca. 1995-98 werden überwiegend Klassiker werden, die wir noch viele Jahre auf den Strassen "in Fahrt" sehen werden. Die heutigen Baureiehen werden "Stehklassiker" in Museen. Es wird schlicht in 30 Jahren keine Computer mit den nötigen Betriebssystemen mehr geben, die die heutigen Computer in den Fahrzeugen für Wartungen unterstützen können. Die Klassiker von morgen werden sich selbst und mit eigenem Antrieb nicht mehr bewegen können.

Die Qualität des Blechs wird eine untergeordnete Rolle spielen. Rost ist schon heute kein Problem mehr. Ein Rostproblem wird bei den heutigen Autos kein echtes Problem mehr darstellen. Die Endlichkeit der Elektronik wird viel früher kommen. Das Ende des automobilen Zeitalters wurde resümierend bei Mercedes 1995-98 bereits eingeläutet. Die heutigen Baureihen von Mercedes stellen nur noch Verbrauchsmaterial für den Kunden und Gewinnmaximierung für den Konzern dar. Müßte ich heute ein neues Fahrzeug anschaffen, bräuchte ich auf den heute produzierten Wegwerfautos keinen Stern mehr. Da gäbe es zwischen Dacia und Mercedes für mich jede Menge Auswahl von Fahrzeugen die ich kaufen kann aber eigentlich alle nicht kaufen möchte.

Wer Prestige möchte klebt einen Stern auf irgend ein neu gekauftes Auto. Egal welches. Es ist sowieso Fake. Mercedes lebt heute qualitätsmäßig von dem Ruf aus einer Ära die lange beendet ist. Wer heute Qualität möchte, kauft sich eine Monatskarte und ein Faltfahrrad. So entscheidet man sich für sicherere Mobilität die überwiegend zuverlässig ist und wenigstens ihren Preis wert ist.

Schöne neue Welt ...

Guten Morgen!

Ich sehe in deinem Beitrag überwiegend Polemik als fundierte Argumente.

Aber in einigen Punkten Stimme ich dir zu nämlich das auch Mercedes mehrmals eine Kostenoptimierung durchgeführt hat im zuge der Globalisierung. Die nächste wurde ja vergangene Woche bereits angekündigt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...82444.html

Auch was die Typenvielfalt betrifft stimme ich dir zu. Ich sehe eine "A", "B" klasse nicht als Mercedes. Solche Autos sollte Mercedes wirklich nicht bauen. Aber wenn der Gewinn stimmt dann macht es Mercedes halt. Damit müßen wir leben.

Deine Meinung bezüglich der Elektronik ist mir ein Rätsel. Neue Technik muß sein! Das macht doch gerade den Unterschied in der Premiumklasse. Die Entwicklung muß nach vorne gehen. Ohne Inovation mit ensprechender Qualität würde Mercedes eine bedeutungslose Marke sein. Was dein "Mäusekino" sein soll ist total Banane...

Bezüglich deiner Argumentation das es in 30Jahren keine Rechner geben wird die die sw nicht supporten ist auch falsch. Man kann auch sw simulieren. Das funktioniert sogar ausgesprochen gut. Dabei ist es egal um welche sw es sich handelt.


Deine Aussage hier fande ich besonders amüsant:

"Die Qualität des Blechs wird eine untergeordnete Rolle spielen. Rost ist schon heute kein Problem mehr. Ein Rostproblem wird bei den heutigen Autos kein echtes Problem mehr darstellen. Die Endlichkeit der Elektronik wird viel früher kommen. Das Ende des automobilen Zeitalters wurde resümierend bei Mercedes 1995-98 bereits eingeläutet."

Ich hinterfrage Dinge gerne und lerne gerne neu dazu. Ich habe auch keine rosarote Brille an, aber dein Spruch da ist ja wirklich sowas von der Realität entfernt. Da fehlen mir die Worte :eek:

Monatskarte? Nein, Danke. Bahnfahren habe ich vier Jahre mitgemacht das hat mir gereicht. Teuer und schlecht organisiert.

cheers
José
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#17

TheLastV8 schrieb:Solche Autos sollte Mercedes wirklich nicht bauen. Aber wenn der Gewinn stimmt dann macht es Mercedes halt. Damit müßen wir leben.

Du möchtest vielleicht damit leben - wir müssen nicht damit leben. Ich will nicht damit leben. Ich bin gegebenenfalls Kunde und nicht Aktionär von Mercedes. Als Kunde kaufe ich auch keinen Analogkäse und kein Formfleisch. Ich stimme mit meinem Kaufverhalten ab. Als Käufer eines Produktes von Mercedes ist mir Shareholders Value zunächst schnurz. Ich will Qualität wenn ich viel Geld eigenes Geld für einen Stern auf den Tisch lege. Ich bezahle heute nicht Geld für einen von unseren Vätern "ehemals hart erworbenen" guten Ruf.

Polemik??!!
Ich habe nicht von "Hörensagen" sondern von meinen persönlichen Eindrücken berichtet. Modelle wie W115, 123, 124, 126, 140, 129 habe ich nicht nur gefahren sondern längere Zeit als Eigentümer besessen. Und als Eigentümer zahlt man für die Pflege eines Qualitätsfahrzeugs nun einmal selbst. Diese Kosten waren rückblickend betrachtet überschaubar. Für einen aktuellen aus der Garantie gelaufenen Mercedes möchte ich heute nicht kostenverantwortlich sein. Schon mal ein Steuergerät neu kaufen müssen? Schon mal Injektoren bezahlt? Die Mondpreise dafür sollen alles als technische Weiterentwicklungen rechtfertigen?

Polemik??!!
Ich vergleiche nur meine früheren Fahrzeuge mit denen die ich heute neu kaufen kann.

Die Türen der oben genannten Fahrzeuge fielen früher mit einem sonoren Ton ins Schloss. Vor allem deshalb weil viel gutes Material verwendet wurde. Eben besseres als bei der Konkurrenz. Ein Mercedes hob sich ab. War auch kein Problem, weil die Ingenieure von Mercedes damals für mehr Geld langlebige Qualität bieten mußten und konnten. An ein Chrysler Experiment/ Engagement einhergehend mit Milliardenverschleuderung bis zur Schieflage des gesamten Konzerns hätte man damals „beim Daimler“ im Traum nie gedacht.

Wenn heute beim Türenschließen Plastik auf Trompetenblech trifft hört man eben "Pläng" ... Egal bei welchem Hersteller. Pläng will aber der Kunde eines 100.000 Euro Fahrzeugs nicht hören. Also gibt es bei vielen Herstellern heute Accoustik-Design-Abteilungen. In denen wird solange mit Dämmmaterial herumgespielt bis es wieder wie früher "klingt". Es ist aber nur der Klang von früher und nicht die Qualität. Es ist Fake. Genau wie Analogkäse oder Form-/Klebefleisch von den Nahrungsmitteldesignern der Lebensmittelkonzerne.

Wenn die oben genannten Baureihen mit Lederausstattung bestellt wurden rochen diese innen auch nach Leder. Weil tatsächlich auch viel Leder verwendet wurde. Leder - nicht Imitat. Heute wird der Innenraumgeruch designt. Da schnüffeln "Maitres de Parfum" solange in den Innenräumen bis die Chemiker endlich den Geruch des vielen Plastiks wertig übertünchen können.

Klingt alles deprimierend. Dennoch bin ich nicht deprimiert. Ich lebe auch nicht in der Vergangenheit. Ich gebe nur kein eigenes Geld für diese Fakes aus. Ich fahre eigene Autos aus der alten Zeit, die zu mir und meiner Einstellung passen, spare dabei auch noch und gebe mein Geld für andere schöne Dinge als für Neuwagen aus. Für Dinge mit Gegenwert. Dinge, die mir etwas bringen.

Euer Andreas
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#18

Zwischen Dacia und Daimler gibt's schon noch bedeutende Unterschiede - vergleich einfach mal die Türscharniere. Zwischen Daimler und BMW würde ich die Hand qualitätsmäßig nicht umdrehen, beide sind schlechter als Audi ( die ich aber nicht abkann). Leider waren das G-Modell Worker und das Vormodell CLS die letzten beiden Daimler, die mir gefallen haben.

1.don`t sweat the small stuff
2.it`s all small stuff
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#19

SlWinni schrieb:Hi,
naja, ganz so drastisch würde ich das nicht sehen. Ich fahre jetzt als DW ja die C-Klasse - Mopf. Allein das Geräusch beim Türenzuschlagen - hat was.
Beim Kollegen seinem 3er klingt das ganz anders. Nicht so wertig. [...]
Gruß
Winni




Hallo Winni,

was bitte verstehst Du unter "wertig"?

Für mich ist das ein neudeutscher Modebegriff zur Verschleierung
wirklicher Qualität. Hoch"wertige" Optik, minder"wertige" Ware.
Das beste Beispiel war der "Softlack" der VAG-Türgriffe ab 95.

Gute Fahrt!

PS
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#20

32V schrieb:Das beste Beispiel war der "Softlack" der VAG-Türgriffe ab 95.

Da hast du recht! Dieser Lack ist das wohl augenscheinlichste Beispiel, wie der Kunde mit "vorgegaukelter" Qualität verarscht wird.
Solange das Auto neu ist, sieht der Softlack ja gut aus und fühlt sich gut an.

Aber haben die neueren 129er nicht auch ein Problem am Zuziehgriff? Die pappen doch auch, oder?

Winni
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