06.03.11, 12:06
Bei der LH ist der Drosselklappensteller auch der Leerlaufsteller. Im Leerlauf ohne gewählte Fahrstufe hat er ein gutes Leben, denn das Motörchen dreht (fast) freiwillig und gleichmäßig (die Ruckelei gibt es da wohl auch, aber man merkt sie nicht). Bei eingelegter Fahrstufe muß der Motor im LL schon merklich Moment abgeben, und da wird die Ruckelei gut fühlbar. Das gleiche gilt für eingeschalteten Klimakompressor…!
Bei kaltem Motor ist das Gemisch (sehr) fett und dabei läuft ein Otto gern freiwillig rund. Mit steigender Temp wird abgemagert, und dabei steigt die Anforderung an die Zündspannung usw., d.h. Ungenauigkeiten bei der Gemischbildung oder dessen Verfeuerung werden gut erkennbar (z.B. mit s.g. Lanzeitkerzen).
Die Beobachtung "niedrige Ansauglufttemperatur = besserer Lauf" ist ja schon mal ein Hinweis, dem es sich lohnt nachzugehen (Vorsicht, d.h. "fett", und fett ist gut für Otto – von da her auch leicht in die Irre führend!). Der Temp-Geber wäre mir auch tatverdächtig, den kann man vergleichsweise einfach prüfen…, die Kennlinie (NTC) habe ich hier nicht parat, aber die läßt sich finden, dann Wasserbad und Ohm-Uhr. Denkbar ist auch, daß der LMM ungewollt als Thermometer fungiert, nicht so leicht zu prüfen – besser mit Gutteil vergleichen.
Nun ist die LH Elektronik nicht nur mit der LLDrehzahl beschäftigt, sondern auch mit der Lambdaregelung. Eine müde Sauerstoffsonde (oder mangelhafte Heizung derselben) macht der Regelung schwer zu schaffen, weil die "Antwort" dann erst mit Verzögerung kommt, auch so was kann dann Drehzahlschwankungen verursachen.
Es gibt viel zu tun…;-))
Bei kaltem Motor ist das Gemisch (sehr) fett und dabei läuft ein Otto gern freiwillig rund. Mit steigender Temp wird abgemagert, und dabei steigt die Anforderung an die Zündspannung usw., d.h. Ungenauigkeiten bei der Gemischbildung oder dessen Verfeuerung werden gut erkennbar (z.B. mit s.g. Lanzeitkerzen).
Die Beobachtung "niedrige Ansauglufttemperatur = besserer Lauf" ist ja schon mal ein Hinweis, dem es sich lohnt nachzugehen (Vorsicht, d.h. "fett", und fett ist gut für Otto – von da her auch leicht in die Irre führend!). Der Temp-Geber wäre mir auch tatverdächtig, den kann man vergleichsweise einfach prüfen…, die Kennlinie (NTC) habe ich hier nicht parat, aber die läßt sich finden, dann Wasserbad und Ohm-Uhr. Denkbar ist auch, daß der LMM ungewollt als Thermometer fungiert, nicht so leicht zu prüfen – besser mit Gutteil vergleichen.
Nun ist die LH Elektronik nicht nur mit der LLDrehzahl beschäftigt, sondern auch mit der Lambdaregelung. Eine müde Sauerstoffsonde (oder mangelhafte Heizung derselben) macht der Regelung schwer zu schaffen, weil die "Antwort" dann erst mit Verzögerung kommt, auch so was kann dann Drehzahlschwankungen verursachen.
Es gibt viel zu tun…;-))

