14.10.16, 14:08
Hallo Zusammen,
bei dem Betrag kann ich mir nicht vorstellen, daß die Versicherung einfach mal eben so alles bezahlt was da vorgelegt wird. Außerdem sind die Werkstätten auch an sehr genaue Vorgaben gebunden bei der Erstellung des Kostenvoranschlags. Bei so einem neuen Auto wird dann auch nichts auf Kulanz mal gleich eben mitrepariert, weil ja noch nichts weiter kaputt ist was mit dem Unfall nicht in Verbindung steht. So oder so, um wenigstens einigermaßen beurteilen zu können wie hoch der Schaden wirklich gewesen sein könnte, müsste man das Auto "nackig" von unten sehen.
Ich würde das auch nicht als meine Aufgabe ansehen, da hinterher zu gehen, ob das plausibel ist. Das ist die Aufgabe meiner Versicherung. Ich selbst habe das mal erlebt mit einem aus meiner Sicht absichtlich vom Unfallgegner herbeigeführten Unfall, der dann für seinen Uralt Mazda mit geflickter Stoßstange ein Neuteil haben wollte. Da ging es nur um einige Hunderter, trotzdem hat sich meine Versicherung das sehr genau angesehen und wahrscheinlich dann wegen Geringfügigkeit trotzdem bezahlt.
Ansonsten würde ich als Unfallgeschädigter auch in einer Fach- und/oder Vertragswerkstatt den Schaden beseitigen lassen und zwar restlos, egal was es am Ende kostet. Zusätzlich kommt noch ein Ersatzfahrzeug und evtl. Schmerzensgeld und/oder Fahrtkosten zur Physiotherapie. Das ist nun mal sein gutes Recht in Deutschland, auch wenn dabei vielleicht Teile ausgetauscht werden, die man als Selbstzahler eben nicht austauschen würde.
Trotz aufwändiger Instandsetzung ist dieser fast neue und bisher "garantiert unfallfreie" Wagen aber ab jetzt ein Unfallwagen mit "fachmännisch repariertem Schaden". Die allermeisten von uns würden, genau wie ich selbst auch, mit guten Gründen um so ein Auto beim Ankauf einen großen Bogen machen.
Aus meiner Sicht sollten alle froh sein (und sind es wahrscheinlich auch), daß kein oder zumindest kein größerer und bleibender Personenschaden mit im Spiel war und daß die "Selbstzahlerin" sich für vergleichsweise schmales Geld ihr Auto wieder in einen sehr ansehnlichen und technisch einwandfreien Zustand bringen konnte.
Deshalb meinen Glückwunsch zum fast neuen R129 und am Ende glimpflichen Ausgang. Genieße dein Auto mit und ohne Dach für den Rest des Oktobers und beim Saisonstart im nächsten Frühjahr ist das Thema dann sowieso vergessen.
Gruß
Thomas K
bei dem Betrag kann ich mir nicht vorstellen, daß die Versicherung einfach mal eben so alles bezahlt was da vorgelegt wird. Außerdem sind die Werkstätten auch an sehr genaue Vorgaben gebunden bei der Erstellung des Kostenvoranschlags. Bei so einem neuen Auto wird dann auch nichts auf Kulanz mal gleich eben mitrepariert, weil ja noch nichts weiter kaputt ist was mit dem Unfall nicht in Verbindung steht. So oder so, um wenigstens einigermaßen beurteilen zu können wie hoch der Schaden wirklich gewesen sein könnte, müsste man das Auto "nackig" von unten sehen.
Ich würde das auch nicht als meine Aufgabe ansehen, da hinterher zu gehen, ob das plausibel ist. Das ist die Aufgabe meiner Versicherung. Ich selbst habe das mal erlebt mit einem aus meiner Sicht absichtlich vom Unfallgegner herbeigeführten Unfall, der dann für seinen Uralt Mazda mit geflickter Stoßstange ein Neuteil haben wollte. Da ging es nur um einige Hunderter, trotzdem hat sich meine Versicherung das sehr genau angesehen und wahrscheinlich dann wegen Geringfügigkeit trotzdem bezahlt.
Ansonsten würde ich als Unfallgeschädigter auch in einer Fach- und/oder Vertragswerkstatt den Schaden beseitigen lassen und zwar restlos, egal was es am Ende kostet. Zusätzlich kommt noch ein Ersatzfahrzeug und evtl. Schmerzensgeld und/oder Fahrtkosten zur Physiotherapie. Das ist nun mal sein gutes Recht in Deutschland, auch wenn dabei vielleicht Teile ausgetauscht werden, die man als Selbstzahler eben nicht austauschen würde.
Trotz aufwändiger Instandsetzung ist dieser fast neue und bisher "garantiert unfallfreie" Wagen aber ab jetzt ein Unfallwagen mit "fachmännisch repariertem Schaden". Die allermeisten von uns würden, genau wie ich selbst auch, mit guten Gründen um so ein Auto beim Ankauf einen großen Bogen machen.
Aus meiner Sicht sollten alle froh sein (und sind es wahrscheinlich auch), daß kein oder zumindest kein größerer und bleibender Personenschaden mit im Spiel war und daß die "Selbstzahlerin" sich für vergleichsweise schmales Geld ihr Auto wieder in einen sehr ansehnlichen und technisch einwandfreien Zustand bringen konnte.
Deshalb meinen Glückwunsch zum fast neuen R129 und am Ende glimpflichen Ausgang. Genieße dein Auto mit und ohne Dach für den Rest des Oktobers und beim Saisonstart im nächsten Frühjahr ist das Thema dann sowieso vergessen.
Gruß
Thomas K

