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Motorruckeln
#1

Hallo alle zusammen,

ich bin neu hier und stelle mich mal kurz vor. Ich bin Jahrgang 1977 und lebe im schönen Hessenland.
Mein Auto ist ein SL 320 aus dem Baujahr Juli 1995, bereits mit Code 805.
Es ist ein Re impotierter SL aus den USA.
Jetzt habe ich das folgende Problem:

Im Sommer des letzten Jahres ging auf der Rückfahrt vom Gardasee das Verdeck nicht mehr und der Motor fing plötzlich an zu stolpern. Ebenfalls ging die Check Engine Lampe im KI an.
Das Verdeck funktionierte nach dem Tausch des Fensterhebermotors und der zuständigen Sicherung im Kofferraum wieder einwandfrei.
Nur der Motor stolpert weiterhin.
Ich habe bereits den Luftmassenmesser ( Orginalteil ) und den Druckspeicher der Kraftstoffpumpe gewechselt. Ebenfalls wurden Zündkerzen, Teile des Motorkabelbaums und die Zündkabel gewechselt. Trotzdem läuft er immer noch unrund. Das seltsame daran ist aber, das er einwandfrei Gas annimmt und auch völlig normal läuft. Wenn ich dann aber mit eingelegter Fahrstufe an einer Ampel stehe hat er wieder Aussetzer. Sobald ich den Wählhebel auf N stelle, läuft er ganz normal. Die Check Engine Lampe brennt auch wieder dauerhaft, aber der Fehlerspeicher zeigt keinen Fehler an.
Weiß jemand wo hier der Hund begraben ist und was ich noch tun könnte.
Für Antworten schon mal Danke im voraus.

Teigwaren heißen Teigwaren, weil Teigwaren voher mal aus Teig waren.:wiegeil:
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#2

Traten die beiden Störungen (Motor und EFH) wirklich gleichzeitig auf? Wenn ja, lohnt es nach Gemeinsamkeiten zu forschen. Fang mal bei Batterie und ihren Anschlüssen an!

Wer hat womit den Fehlerspeicher der LH ausgelesen?

Ist der MKB komplett i.O.?
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#3

Hallo Moritz,

vielen Dank für Deine Antwort.
Der Fehlerspeicher wurde bei MB ausgelesen. Die beiden Fehler sind gleichzeitig aufgetreten. Müssen aber nichts miteinander zu tun haben, weil das Verdeck wieder einwandfrei funktioniert. Die Batterie ist in Ordnung. Ist ebenfalls geprüft worden. Der Motorkabelbaum ist in Ordnung.

???????:frage:

Teigwaren heißen Teigwaren, weil Teigwaren voher mal aus Teig waren.:wiegeil:
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#4

Es kommt vor, daß der EFH Motor innen stark korrodiert ist. Dann läuft der extrem schwergängig und gibt bei Unterspannung auf. Unterspannung kann auch Grund für die Ruckelei sein…

Versuch Dich zu erinnern, ob es noch weitere "komische Sachen" bei der Störung gab, z.B. ABS Warnung? (auch empfindlich für Unterspannung)

Wurde bei der Prüfung der Batt auch der feste Sitz der Verkabelung geprüft? Besonders die Masse wackelt gern rum, weil gelegentlich abgeklemmt wird…

Lässt sich CE Lampe löschen? Wenn die Lampe kommt, wird auch ein/mehrere Fehler abgelegt, konnte der Mann mit dem HHT oder SD wirklich umgehen?
Haben die Kerzen den richtigen Elektrodenabstand (0,8)?
Fährst Du Langzeitkerzen mit kleinen (besonders feinen) Elektroden? (nicht empfehlenswert!)?
Wurde der "richtige" MKB verbaut? Alle Stecker richtig angeschlossen?

Wenn ich das richtig verstehe, tritt die Ruckelei nur im LL bei eingelegter Fahrstufe auf?
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#5

Hi Christian

hat schon mal jemand nach den Zündspulen nachgesehen?

LG BeaWink



Cabrio-Fahrer leben nicht laenger, sie sehen nur BESSER aus!


[SIGPIC][/SIGPIC]

R129 Mitten im Pott
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#6

Interessanter Thread.....
Unrunder Motorlauf oder Ruckeln oder Dreahzahlschwankungen im Leerauf bei eingelegter Fahrstufe D und R wurde hier für den 320er (R6 mit LH) schon mehrfach beklagt. Eine wirkliche Lösung dazu aber noch nicht bekannt gegeben.
Bisher vermutete Ursachenquellen:
Zündspulen
Zündkerzen
Motorkabelbaum
Luftmassenmesser
Bezindruckregler
Regenerierventil
Tempfühler Ansaugluft

Aber warum diese Komponenten in Fahrstufe N gut funktionieren und in den Fahrstufen D und R Probleme verursachen ist mir bisher nicht klar.
Vielleicht kommt es ja diesmal ans Licht...

VG, Rich
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Es gibt nur eine Sorte Gas............VOLLGAS
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:clap: Mit Vialle LPI und 14,1 Ltr.LPG/100Km :clap:
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#7

Die Antwort solltest Du selber finden, fang hier an: wo liegt der Unterschied für die Gemischaufbereitung zwischen gewählter Fahrstufe und N?

Mögliche Ursachen für unrunden Leerlauf gibt es n+1. Wenn es "ganz einfach" wäre, hätten wir hier keine Unterhaltung...;-))
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#8

Die Antwort suche ich ja nicht erst seit ich den Thread hier gelesen ab..sondern seit ich meinen SL gekauft habe...
Genau deine vorgeschlagene Frage...was ist der Unterschied...stellte ich seither mehreren "Fachleuten" aus dem Umfeld Motor und Getriebe...
Wäre ein Leerlaufsteller vorhanden...hätte ich den im Visir...gibts aber bei der LH nicht.
Auffällig ist nur noch, dass es bei kaltem Motor nicht auftritt und jetzt in der kalten Jahreszeit deutlich schwächer ist, als es im Sommer war.
Mal sehen was passiert wenn wieder wärmer wird...
Das wäre für mich ein Hinweis auf beteiligte Temperaturfühler an der Leerlaufregelung.
Letztlich ist es aber ja so, daß es einen Lastunterschied gibt, wenn von N auf D oder R geschaltet wird und die Leerlaufregelung versuchen muß diese Belastung durch Nachregelung so auszugleichen, daß ein stabiler Leerlauf gegeben ist.
Der andere Ansatz ist so, daß es im kalten Getriebe eine stabile Belastung gibt, die bei Erwärmung instabil wird und so eine andauernde Nachregelung einsetzt. Dem widerspricht m. E, nur die Beobachtung, dass es jetzt in der kalten Zeit besser ist, denn auch in diesen Tagen wird das Getriebe richtig warm.
Klaus, Du kannst sehen...ich mache mir gründlich Gedanken zu dem Problem..bisher aber leider ohne die Lösung gefunden zu haben..Big Grin

VG, Rich
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#9

Bei der LH ist der Drosselklappensteller auch der Leerlaufsteller. Im Leerlauf ohne gewählte Fahrstufe hat er ein gutes Leben, denn das Motörchen dreht (fast) freiwillig und gleichmäßig (die Ruckelei gibt es da wohl auch, aber man merkt sie nicht). Bei eingelegter Fahrstufe muß der Motor im LL schon merklich Moment abgeben, und da wird die Ruckelei gut fühlbar. Das gleiche gilt für eingeschalteten Klimakompressor…!

Bei kaltem Motor ist das Gemisch (sehr) fett und dabei läuft ein Otto gern freiwillig rund. Mit steigender Temp wird abgemagert, und dabei steigt die Anforderung an die Zündspannung usw., d.h. Ungenauigkeiten bei der Gemischbildung oder dessen Verfeuerung werden gut erkennbar (z.B. mit s.g. Lanzeitkerzen).

Die Beobachtung "niedrige Ansauglufttemperatur = besserer Lauf" ist ja schon mal ein Hinweis, dem es sich lohnt nachzugehen (Vorsicht, d.h. "fett", und fett ist gut für Otto – von da her auch leicht in die Irre führend!). Der Temp-Geber wäre mir auch tatverdächtig, den kann man vergleichsweise einfach prüfen…, die Kennlinie (NTC) habe ich hier nicht parat, aber die läßt sich finden, dann Wasserbad und Ohm-Uhr. Denkbar ist auch, daß der LMM ungewollt als Thermometer fungiert, nicht so leicht zu prüfen – besser mit Gutteil vergleichen.

Nun ist die LH Elektronik nicht nur mit der LLDrehzahl beschäftigt, sondern auch mit der Lambdaregelung. Eine müde Sauerstoffsonde (oder mangelhafte Heizung derselben) macht der Regelung schwer zu schaffen, weil die "Antwort" dann erst mit Verzögerung kommt, auch so was kann dann Drehzahlschwankungen verursachen.

Es gibt viel zu tun…;-))
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#10

Hallo Leute,
hoffe es geht Euch allen gut und Ihr habt die Sonne ein bißchen genossen.
Danke Euch erst einmal für die vielen Hinweise. Scheinbar geht es noch mehreren Fahrern eines R 6 so wie mir.
Die Check Engine leuchte ist dauerhaft an. Sie lässt sich auch nicht mehr löschen. Allerdings will ich auch noch hinzufügen das es erst bei warmen Motor auftritt. Die Batterie habe ich geprüft. Die hat volle Leistung. Die Anschlüsse sind auch alle da wo sie hin gehören. Zündkerzen sind orginal von DB.
Wisst Ihr jemanden speziellen im Raum Odenwald / Bergstraße, der sich mal auf Fehlersuche begeben kann?
Liebe Grüße an alle.

Teigwaren heißen Teigwaren, weil Teigwaren voher mal aus Teig waren.:wiegeil:
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