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Liege mit einer Schnecke
#1

namens Grippina im Bett, weshalb ich mich mal bei Tageslicht melde. :engel: ZumThema ...

Ihr kennt alle Ed und Paul ... und siehe da, der "Kleine" macht sich mit null Ahnung an das Verdeck eines R107 ran, und das Ergebnis sieht gar nicht so schlecht aus ... na ja, wenigstens aus der Videoperspektive.

Los gehts ab 04:25 bis in 4/5 hinein. Viel Spaß mit den Wheeler Dealers und große Augen.

Eins habe ich bis heute allerdings nicht geschnallt. Sind die Gewinnmargen im Autohandel wirklich so schmal, oder wie kann man bei so einem Aufwand mit gerade ein oder zwei "grand" rausgehen, und den eigenen Arbeitsaufwand decken. Die sind doch von der Lack und Werkzeugindustrie gesponsert?:confused:

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=6YuKcTWtWtc"]http://www.youtube.com/watch?v=6YuKcTWtWtc[/ame]
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#2

Hi,

ein Auto herrichten zum Zweck des Wiederverkaufs lohnt sich meiner Ansicht nach erst ab der Fahrzeugklasse Mercedes Pagode oder Jaguar E, das heißt ab einer Fahrzeugklasse, bei der der preisliche Unterschied zwischen einzelnen Zustandsnoten über etwa 10000 Euro beträgt.

Alles darunter herrichten, auch wenn es sich um schöne erhaltenswerte Baureihen wie R107, Jaguar XJS oder Citroen DS etc. handelt, ist einfach nur Liebhaberei und wird nicht honoriert, geschweige denn von Kunden entsprechend bezahlt.

Ein Fahrzeug wirklich ordentlich herrichten bedeutet mehrere hundert Arbeitsstunden, dazu eine Ganzlackierung mit ordentlicher Vorarbeit, erneuern sämtlicher Verschleißteile etc.

Zum Geld verdienen bringts das unterhalb der angesprochenen Fahrzeugklasse einfach nicht.

Man kann es auch so sehen:

Eine Ganzlackierung kostet den gleichen Aufwand und die gleiche Menge Lack und Lackierzubehör, vollkommen egal, ob ein R107 oder eine Pagode lackiert wird.

Die Arbeitszeit ist auch etwa gleich, schweißen an der Pagode ist ähnlich wie schweißen am R107.

Verschleißteile kosten bei der Pagode auch nicht wesentlich mehr als am R107.

Der Einstandspreis für das zu restaurierende Modell liegt etwas höher, dafür wird für ein fertiges Fahrzeug im Zustand 2 bei der Pagode aber auch grob das Doppelte bezahlt.

Viele Grüße

Wolfgang
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#3

so habe ich mir das schon etwa gedacht. die beiden machen immer einen riesigen Aufwand und holen dann nur einen "grand" raus. so kann das ja nichts werden, zumal der Lange immer 1-3 Wochen an einem Schrotthaufen rumschraubt. Aber interessante Info von Dir. :bier:
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#4

...die Jungs machen immer so einen "Riesengewinn", wenn sie gemeinsam alte Kisten aufmöbeln und nachher verchecken. Wenigstens freuen sie nachher immer wie Bolle und grinsen in die KameraBig Grin
Könnte es evtl. sein, dass das Ganze nur gestellt ist:echt:...
...wie eigentlich fast alles in dieser Richtung, was man uns in der Glotze so zum Zeitvertreib vorsetzt:hmm:

VG,
Thomas
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#5

Hi,

was bei der Sendung fehlt ist das kostspielige "vor dem Kauf" und das kostspielige "nach dem Verkauf".

Es wird nicht gezeigt, daß man unter Umständen vor dem Kauf fünf andere Fahrzeuge hunderte von Kilometern entfernt sich ansehen muß, um ein halbwegs vernünftiges Fahrzeug zu bekommen.

Nee, das machen die Jungs ganz anders:

Das erste Fahrzeug passt, ist preislich sowieso schon ein absolutes Superschnäppchen und der Besitzer läßt sich dann auch noch um mehrere hundert Euro herunterhandeln, ja nee is klar...

Das teure "nach dem Kauf" ist die Fahrt des neuen Besitzers zum nächsten Gutachter, von dem der Wagen dann schlechtgemacht wird.

Mit dem Gutachten in der Hand wird dann wieder beim Händler vorgesprochen und "nachverhandelt", falls zunächst ohne Erfolg dann später mit mehr Erfolg durch Anwalts Hilfe.

Ist allmählich eher die Regel als die Ausnahme.

Viele Grüße

Wolfgang
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