21.12.07, 21:47
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Hallo,
im Jahr 1834 sank ein Handelsschiff im westindischen Ozean während eines siebentägigen Orkans.
Der einzig Überlebende, ein reicher Kaufmann, wurde an den Strand einer unbewohnten Insel gespült.
Außer se inem Leben hatte er alles im Sturm verloren.
Die Insel war fruchtbar, das Klima sehr angenehm. Blauer Himmel und türkisfarbenes Wasser faszinierten ihn jeden Tag aufs Neue. Nahrung gab es im Überfluss. Bald spielte die Zeit in seinem neuen Leben keine Rolle mehr.
Dennoch träumte er oft von zu Hause, von seiner Familie, von seinen Freunden, von seinem Kaufhaus, von den unterschiedlichen Jahreszeiten und, eines Tages, auch von Weihnachten.
Was war eigentlich das Besondere an Weihnachten?
War Weihnachten nicht die Zeit, in der man sich beschenkte? Sich um seine Freunde und Lieben kümmerte? Wo man sich gerne in den Schoß der Familie zurückzog und sein Leben Revue passieren ließ?
War es nicht die Zeit, in der man als Kaufmann hinter dem Ladentisch ein besonders freundliches Gesicht zu seinen Kunden machte und sich über die schönen Umsätze freute?
In der selbst die Unfreundlichsten ein nettes Lächeln aufsetzten? In der die Ruppigen sanft und die Harten weich wurden? Gedachte man nicht den weniger Begüterten und spendete für sie?
Nun, wie und wann solle er hier Weihnachten feiern? Keine Familie, keine Freunde, keine Kunden, kein Zeitgefühl, ganz allein.
Da beschloss er, ab sofort jeden Tag Weihnachten zu feiern. Er strahlte, lächelte, freute sich über alles, was er tat. Er behandelte sich höflich, zuvorkommend, respekt- und liebevoll, war charmant, galant. Den beginnenden Tag begrüßte er mit einem freundlichen Augenzwinkern und verabschiedete die untergehende Sonne mit Dankbarkeit und der Hoffnung, sie morgen wiederzusehen.
Die Insel, das Meer, den Himmel und jedes Sandkorn. Er respektierte alles. Jedem Grashalm brachte er Achtung entgegen. Bald fand er innere Zufriedenheit und war der glücklichste Mensch der Welt.
Nach zehn Jahren wurde er gerettet. An Bord des Schiffes fragte er den Kapitän, welcher Tag denn heute sei.
Der Kapitän antwortete: „Mann, Sie haben vielleicht Glück, heute ist Weihnachten.“
Da schaute der gerettete Kaufmann sein Gegenüber an, und während sich langsam Freudentränen den Weg über seine Wangen bahnten, entgegnete er: „Nein, JEDER Tag ist Weihnachten.“
Im Sinne dieser frei erfundenen Geschichte wünschen ich Euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Beate und Harald
Hallo,
im Jahr 1834 sank ein Handelsschiff im westindischen Ozean während eines siebentägigen Orkans.
Der einzig Überlebende, ein reicher Kaufmann, wurde an den Strand einer unbewohnten Insel gespült.
Außer se inem Leben hatte er alles im Sturm verloren.
Die Insel war fruchtbar, das Klima sehr angenehm. Blauer Himmel und türkisfarbenes Wasser faszinierten ihn jeden Tag aufs Neue. Nahrung gab es im Überfluss. Bald spielte die Zeit in seinem neuen Leben keine Rolle mehr.
Dennoch träumte er oft von zu Hause, von seiner Familie, von seinen Freunden, von seinem Kaufhaus, von den unterschiedlichen Jahreszeiten und, eines Tages, auch von Weihnachten.
Was war eigentlich das Besondere an Weihnachten?
War Weihnachten nicht die Zeit, in der man sich beschenkte? Sich um seine Freunde und Lieben kümmerte? Wo man sich gerne in den Schoß der Familie zurückzog und sein Leben Revue passieren ließ?
War es nicht die Zeit, in der man als Kaufmann hinter dem Ladentisch ein besonders freundliches Gesicht zu seinen Kunden machte und sich über die schönen Umsätze freute?
In der selbst die Unfreundlichsten ein nettes Lächeln aufsetzten? In der die Ruppigen sanft und die Harten weich wurden? Gedachte man nicht den weniger Begüterten und spendete für sie?
Nun, wie und wann solle er hier Weihnachten feiern? Keine Familie, keine Freunde, keine Kunden, kein Zeitgefühl, ganz allein.
Da beschloss er, ab sofort jeden Tag Weihnachten zu feiern. Er strahlte, lächelte, freute sich über alles, was er tat. Er behandelte sich höflich, zuvorkommend, respekt- und liebevoll, war charmant, galant. Den beginnenden Tag begrüßte er mit einem freundlichen Augenzwinkern und verabschiedete die untergehende Sonne mit Dankbarkeit und der Hoffnung, sie morgen wiederzusehen.
Die Insel, das Meer, den Himmel und jedes Sandkorn. Er respektierte alles. Jedem Grashalm brachte er Achtung entgegen. Bald fand er innere Zufriedenheit und war der glücklichste Mensch der Welt.
Nach zehn Jahren wurde er gerettet. An Bord des Schiffes fragte er den Kapitän, welcher Tag denn heute sei.
Der Kapitän antwortete: „Mann, Sie haben vielleicht Glück, heute ist Weihnachten.“
Da schaute der gerettete Kaufmann sein Gegenüber an, und während sich langsam Freudentränen den Weg über seine Wangen bahnten, entgegnete er: „Nein, JEDER Tag ist Weihnachten.“
Im Sinne dieser frei erfundenen Geschichte wünschen ich Euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Beate und Harald
Frauen Komplimente zu machen, ist wie Topfschlagen im Minenfeld: Zwischen tot und lebendig liegen nur wenige Millimeter!

