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Thema: Ein Neuer stellt sich vor

  1. #1
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    Standard Ein Neuer stellt sich vor

    Hallo zusammen,

    ich möchte mich jetzt auch erst mal vorstellen, obwohl mein SL im Moment noch amerikanischen Boden unter den Pneus hat und erst in der nächsten Woche aufs Schiff gehen wird.

    Mein Name ist Stefan und ich wohne in der Nähe von Kiel.

    Mein zukünftiger Cruiser ist übrigens ein SL500, BJ 1998, aber noch Mopf 1 in Rauchsilbermetallic mit beigem Leder und braunem Verdeck.

    Schon jetzt möchte ich mich mal bedanken für die Beantwortung der vielen Fragen, die ich sicherlich noch haben werde.

    Vielleicht sieht man sich ja mal auf einer Ausfahrt, z.B. im schönen Schleswig-Holstein.

    Schöne Grüße

    Stefan

  2. #2
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    Moin Moin aus dem Norden

    ein Willkommen aus Malente.

    VG. Mathias
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  3. #3
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    Danke Danke. Werde mal Fotos posten sobald er da ist.

  4. Der folgende Benutzter bedankte sich bei dir Fuel500 wegen dem sinnvollen Beitrag:

    Mathes (31.10.18)

  5. #4
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    Herzlich Willkommen, hast du den SL denn schon live gesehen (also deinen USler)? Ist ja immer spannend
    Mehr Informationen zur R129 Final Edition unter http://www.r129finaledition.de oder http://r129.bplaced.de


  6. #5
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    Danke!
    Sagen wir es so. Ich habe mir sehr viele Infos geben lassen und es hat sich Jemand den Wagen für mich angesehen. Er ist wirklich top. Aber klar, gespannte Vorfreude. Habe mit Autos aus den USA bislang aber durchweg positive Erfahrungen gemacht, wenn man so ein paar Dinge beherzigt. Und alles selbst importiert.

  7. #6
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    Moin Moin aus dem Norden

    würde gerne mal von die einen Erfahrungsbericht hören wie so ein Import abläuft.

    VG. Mathias
    Wenn jemand kein Dach über dem Kopf hat muß man nicht in jedem Fall Mitleid haben.

  8. #7
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    Moin Mathias,
    schreibe ich gern mal auf, habe schon einmal einen schönen SL aus dn USA importiert und auch einen alten Benz.
    Bericht folgt. Ist überhaupt kein Hexenwerk.

    Gruss
    Stefan

  9. #8
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    Also. US-Import.
    Nachfolgend habe ich wunschgemäß mal aufgeschrieben, wie ich mich dem Thema USA-Import genähert habe.
    Zuerst einmal muss man wissen, warum man überhaupt in den USA ein Auto suchen könnte, anstatt es hier zu kaufen und dann natürlich Welches. Und dann geht es ums Wie.. aber dazu später mehr.
    Warum in den USA kaufen?
    Die USA bieten einen entscheidenden Vorteil zum deutschen Gebrauchtwagenmarkt und das ist der Klimatische. Staaten wie Florida, Kalifornien, Nevada, Arizona kennen keinen Schnee, kein Eis, kein Streusalz. Die Autos sind also ganz generell in einem deutlich besseren Blech- und Unterbodenzustand als Autos, die deutsches Schnuddelwetter wenn auch nur phasenweise kennen gelernt haben. Kritiker mögen jetzt die starke Sonneneinstrahlung als Nachteil für Kunststoffteile etc. anführen, was meines Erachtens nicht stimmt, denn die stolzen US-Besitzer eines chicen Luxus-Autos aus Good Old Germany lassen es meist in einer ebenso chicen Garage parken, hegen und pflegen es.
    Hinzu kommt, dass dise stolzen US-Erst- oder Zweitbesitzer meist Autos des Luxussegmentes ordern, die maximal ausgestattet wurden. Es handelt es sich daher beim 129er meist um SL500 oder 600er, häufig/bzw. häufiger als in Deutschland mit AMG-Ausstattung ab Werk.
    Ein weiterer Vorteil ist die Auswahl, die deutlich größer ist als in Deutschland. So ist ein Großteil der großen Motoren der 129er Produktion in die USA verkauft werden.
    Hinzu kommt das (noch) günstige Preisniveau in den USA trotz Transport, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Umbau.
    Welches Auto kaufen und wie finden?
    Genauso wie auch in Deutschland gibt es in den USA Gebrauchtwagenbörsen im Internet. So kann man beispielsweise autotrader oder ähnliche Portale konsultieren oder in regionalen Anzeigenportalen stöbeln, in denen der 70-jährige Erstbesitzer seinen Benz anbietet. Es macht Sinn in diesen Portalen ein paar Tage bis Wochen zu stöbern um ein Gefühl für die US-Preise zu bekommen, denn nicht alle Fabrikate und Modelle sind günstiger als bei uns. Auch der 129er hat sich in den USA schon von seinen Tiefstständen deutlich entfernt, aber man findet diese Perlen noch immer.
    Der Rest ist dann Kommunikation per email und tel. mit dem Verkäufer, um sich high resolution Fotos zusenden zu lassen um Dinge zur Historie und zu den Wartungen zu erfahren. Parallel dazu lässt man sich die VIN geben und prüft das Auto im Carfax-Register, sieht also so, wie die Wartungshistorie war, sieht ob das Fahrzeug Unfälle hatte und sieht die Anzahl der etwaigen Vorbesitzer. Parallel dazu verhandelt man mit dem Verkäufer schon mal über einen möglichen Kaufpreis, um die Fakten irgendwann zusammen zu haben.
    Möchte man nun ein Fahrzeug kaufen, würde ich eine Pre-Purchase-Inspektion beauftragen. Bekommt man für rund 150 Dollar und ein unabhängiger Gutachter überprüft den Wagen, damit man noch sicherer wird.
    Wie kauft man?
    Ist man sich also sicher, welches Auto man kaufen möchte, schliesst man mit dem Verkäufer einen kurzen Kaufvertrag, den sogenannten Bill of Sale. Beide unterschreiben und man überweisst dem Verkäufer den Kaufpreis. Parallel dazu beauftragt man eine shipping agency, die den Wagen beim Verkäufer abholen und zum nächsten Verschiffungshafen bringen. Ebenso übernimmt der shipper die Ausfuhrzollabwicklung in den USA. Hierzu benötigt er den Bill of Sale und den title (Amerikanischer Fahrzeugbrief). Je nachdem wie weit der Fahrzeugstandort vom Verschiffungshafen entfernt ist, berechnet sich der Preis. Verschiffungshäfen sind unter anderem San Francisco, Los Angeles, Houston, Miami, New York etc. In meinem Fall kostet mich das alles ca. 1.500 Dollar bis Bremerhaven. In Bremerhaven kommt dann einige Wochen später Dein Spielzeug an. Um es zu bekommen musst Du rund 500,- Euro Entladegebühren etc. bezahlen, ebenso 10% Zoll und 19 % Einfuhrumsatzsteuer, sofern das Fahrzeug noch keine 30 Jahre alt ist, nach 30 Jahren nur pauschal 7%. Dann nimmt man sein Baby in Empfang und lässt die Dinge fürn deutschen TÜV umbauen.


    Noch einmal. Da geht vielleicht auch jeder unterschiedlch ran. Ich habe bislang nur positive Erfahrungen mit Autos „von drüben“ gemacht. Habe aber auch nur für mich privat importiert. Vielleicht gibt es auch andere Herangehensweisen an den USA-Import und Händler machen das vielleicht noch mal anders.


    Schöne Grüsse


    Stefan

  10. Der folgende 2 Benutzter bedankte sich bei dir Fuel500 wegen dem sinnvollen Beitrag:

    Mathes (01.11.18),nokredit (01.11.18)

  11. #9
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    Mein SL500 hat nachweislich übrigens 17.500 Meilen gelaufen und wurde gehegt und gepflegt.

  12. #10
    Benutzer Benutzerbild von Autopapst
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    Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung, das klingt gut und geht offenbar auch sehr seriös. Ich sehe auch in den amerikanischen Foren, dass die Preise drüben noch deutlich unter unseren liegen, also lohnt es sich definitiv, sofern man keinen Blender erwischt.
    Mehr Informationen zur R129 Final Edition unter http://www.r129finaledition.de oder http://r129.bplaced.de


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