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Thema: Das 10km-Phänomen, oder "wann kommt der Schwung"?

  1. #1
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    Standard Das 10km-Phänomen, oder "wann kommt der Schwung"?

    So da bin ich mal wieder. Nach einem schönen Jahr mit meinem Dicken ist mir dann doch jetzt kurz vor dem einwintern ein Zipperlein aufgefallen. Ich habe gestöbert aber finde dieses Problem in der Form nirgends. Zum Thema:

    - R129, 500SL, BJ91, aktuell rd. 122tkm

    Kurz nach dem auswintern im März ist mir das unten beschriebene Problem aufgefallen. Allerdings wurde er dann über den SOmmer öfter bewegt und somit ist das Problem eigentlich erst jetzt wieder (nachdem er länger Stand) aufgefallen.

    Zum Phänomen:
    - Wagen stand längere Zeit (längere Zeit = 2-3 Wochen; trocken in der Garage) ohne bewegt zu werden (ist leider so)
    - Gestartet, ohne jegliche Probleme
    - dann fahre ich ca. 10 km
    - und wenn ich dann z.B. an der Ampel stehe, also er in die "Leerlaufdrehzahl" geht tritt das Phänomen auf
    - er rüttelt und schüttel als ob er auf 5 statt auf 8 Töpfen läuft
    - Drehzahl schwankt zwischen 400 und 800 Umdrehungen
    - trete ich aufs Gas passiert wenig...d.h. man merkt wie er will aber nicht kann (wir älteren Herren kennen das)
    - dann zockelt er langsam los und wenn er dann "Schwung" hat also über ca. 1500 Umdrehungen ist sozusagen alles wieder normal
    - stehe ich wieder bzw. fahre langsam und die Drehzahl fällt in Richtung Leerlaufdrehlzahl...selbes Phänomen

    ABER es kommt noch besser:
    - fahre ich in dieser Form weitere ziemlich genau 10 km
    - hat sich das Phänomen erledigt. Es verschwindet einfach.
    - Und das Phänomen kommt auch nicht wieder wenn ich z.B. am nächsten Tag fahre.
    - Erst bei wirklich längerer Standzeit kommt es wieder.

    Hülfe! Wo kann ich versuchen den Fehler zumindest mal ohne Werkstatt zu lokalisieren?

    Danke
    Der Doc

    P.S.: Wer das Rätsel löst bekommt eine Flasche ausgesuchten Wein aus meinem Keller :-) (nördlich von Stuttgart gerne auch als Selbstabholer) :-)

  2. #2
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    Hallo Doc,

    hast Du Dir die Verteilerkappen schon mal angesehen, vielleicht sind die feucht.
    In so ähnlicher Form hatte ich das auch mal und bei mir waren es die rechte Kappe. Sie wurde feucht, weil der Simmering auf der Nockenwelle, aus Altersgründen, rissig und daher undicht wurde.
    Geändert von Alter Mann (29.11.17 um 17:52 Uhr)
    Gruß

    Rolf

    http://www.r129-forum.de/image.php?type=sigpic&userid=6477&dateline=1405115  626
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  3. #3
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    Ahhh stimmt und jetzt finde ich prompt auch Ergebnisse wenn ich nach der "Verteilerkappe" suche...klingt tatsächlich nach dem Problem. Ich bin jetzt nicht der SUperschrauber deshalb die Frage: Muss ich irgendwas dringendes beachten wenn ich die öffne? So SPezialwissen...erst 5 Grad nach links, dann 29 Grad rechts leicht anheben sonst bricht was ab und du kannst das AUto wegschmeissen etc.?

  4. #4
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    Standard

    Hallo Lutz,
    einfach pro Verteilerkappe die drei Innensechskantschrauben aufdrehen
    und die Verteilerkappe abnehmen. Nach längerer Standzeit vor dem Start
    trocknen, Kontakte mit Elektronikreiniger saubermachen und los geht das
    Fahrvergnügen ohne katschädigende Aussetzer.
    Gute Fahrt
    Hubert

    PS. Im Raum Stuttgart kann ich gerne auch bei Gelegenheit zeigen, wie es geht...

  5. #5
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    Mahlzeit,

    so ich hatte endlich einmal Gelegenheit nach nun 1 Monaten "Standzeit" die Verteilerkappen abzuschrauben. Ehrlich gesagt bin ich zu viel Laie um beurteilen zu können ob das nun schlimmfeucht ist oder nix. Ich würde mal sagen es ist leicht "Ölfeucht". Kann das wirklich das Problem sein? Bevor ich jetzt die Teile bestelle bin ich für Meinungen dankbar...siehe Bilder.

    Der Doc
    IMG_20180122_114859.jpgIMG_20180122_114921.jpgIMG_20180122_114942.jpgIMG_20180122_114953.jpg

  6. #6
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    Ja, genau so sieht das aus. Danke für die Bilder.

    Nach ein paar Kilometern Fahrt verdampft die Flüssigkeit und
    erst dann geht das Feuerwerk in der Kappe los.

    Der Funke findet in dem Dampf nicht mehr den richtigen Kontakt.

    Die Kontakte der Verteilerkappen sind aber noch nicht so weit oxidiert,
    dass man nun unbedingt neue Kappen + Läufer bräuchte.

    Mit einem Elektronikreiniger sauber machen, gut trocknen + polieren,
    evtl. ein wasserverdrängendes Spray hinter die Zwischendeckel geben,
    die ganze Sache austrocknen (Heißluft) und gut ist es, bis der Wagen
    wieder ein paar Wochen stehen muss.

    Ich mache das nach jeder längeren Standzeit nun schon vorsorglich.
    Man sieht oft, dass sich gerade an den "kalten" Metallteilen der Kontakte
    nach ein paar Wochen in den Kappen Kondenswasser gebildet hat.

    PS.
    Ich denke, dass die unten in den Kappen angebrachten "Schlitze"
    vom Konstrukteur zur Belüftung der Kappen gedacht waren und im
    schlimmsten Fall das Kondenswasser ableiten sollten.
    Ein erfahrener Teilehändler hat mir mal auf einer Messe gesagt, dass es
    vorteilhaft wäre, wenn man zusätzliche Bohrungen unten in den Kappen
    anbringen würde. Selbst versucht habe ich es noch nicht.


    Zitat Zitat von docgreen30 Beitrag anzeigen
    Mahlzeit,
    so ich hatte endlich einmal Gelegenheit nach nun 1 Monaten "Standzeit" die Verteilerkappen abzuschrauben. Ehrlich gesagt bin ich zu viel Laie um beurteilen zu können ob das nun schlimmfeucht ist oder nix. Ich würde mal sagen es ist leicht "Ölfeucht". Kann das wirklich das Problem sein? Bevor ich jetzt die Teile bestelle bin ich für Meinungen dankbar...siehe Bilder.
    Der Doc
    IMG_20180122_114859.jpgIMG_20180122_114921.jpgIMG_20180122_114942.jpgIMG_20180122_114953.jpg
    Geändert von 32V (22.01.18 um 20:18 Uhr)

  7. #7
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    Ok danke für die ausführliche und nachvollziehbare Antwort. Das heisst dann aber das Problem bekomme ich nur sporadisch weg. D.h. mit neuen Teilen würde es auch wieder kommen oder wie sind da so die Erfahrungen der Community?

    Der.Doc

  8. #8
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    Hallo Doc,

    wenn die Undichtigkeit an der Nockenwelle, durch einen neuen Simmering beseitigt ist, hast Du auch nach längerer Standzeit dieses Problem nicht mehr.
    Bei meinem SL wurden vor fast drei Jahren die Simmeringe an beiden Bänken, natürlich auch die Verteilerkappen mit Läufer getauscht und seitdem ist dieses Problem nie wieder aufgetaucht.
    Gruß

    Rolf

    http://www.r129-forum.de/image.php?type=sigpic&userid=6477&dateline=1405115  626
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  9. #9
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    Daanke. Guter Hinweis denn irgendwoher muss das Zeug ja kommen. Aber Nockenwelle und Simmerring klingt jetzt eher nach "lass mal die Werkstatt ran" oder?

  10. #10
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    Zitat Zitat von Alter Mann Beitrag anzeigen
    Hallo Doc,
    wenn die Undichtigkeit an der Nockenwelle, durch einen neuen Simmering beseitigt ist, hast Du auch nach längerer Standzeit dieses Problem nicht mehr.
    Bei meinem SL wurden vor fast drei Jahren die Simmeringe an beiden Bänken, natürlich auch die Verteilerkappen mit Läufer getauscht und seitdem ist dieses Problem nie wieder aufgetaucht.



    Dann dürftest du das Problem bald wieder bekommen,
    wenn dein Wagen auch längere Standzeiten hat.

    Es ist definitiv abhängig von der Luftfeuchtigkeit
    in der Garage und in den Verteilerkappen...


    Anhang 36649

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