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Thema: Seitenscheibe justieren: Bitte um Bild!!

  1. #11
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    ..ach echt? Jetzt erklärt sich, wieso ich die Flaschen nie aufbekomme *grins*
    ...und immer ein paar Sonnenstrahlen über´m Cabrio !!!

    Das Tolle am Internet ist: Jeder kann mitmachen! Das Doofe am Internet ist: Jeder macht mit...

  2. #12
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    Zitat Zitat von 300SL_bornit Beitrag anzeigen
    Guten Morgen, liebe SL-Gemeinde!

    Gestrn abend haben mir die Jungs von Mercedes Benz das 'Spezialwerkzeug' für das Justieren der Seitenscheiben ausgeliehen, muss es nur bis Freitag zurückgegeben haben.

    Da ich gestern schon die Türverkleidung auseinandermontiert hatte, um den Endschalter in die richtige Position zu bekommen (noch ohne Spezialwerkzeug!!!), die Tür aber wieder zusammengebaut ist, habe ich nur noch folgendes Problem: Ich muss die Seitenscheibe der Fahrertür einstellen, habe aber keine Ahnung, in welche Richtung man die zwei Justier-Schrauben drehen muss, damit die Seitenscheibe steiler gestellt wird. Die Scheibe hat einen zu hohen Anstellwinkel, drückt zu sehr auf den Diuchtgummi der B-Säule.

    Bitte bitte bitte, hat jemand ein Bild aus dem Innenleben der Türen, und zwar von der Einstellschraube (dem Gewinde) des Schienebocks unten? Ich muss ja wissen, in welche Richtung ich die Schraube drehen muss, damit sie steiler steht...

    Das wäre ganz famos ;-)

    Grüße aus Berlin
    Tho
    Hi

    Prüfe zuerst die Tür, bevor du an den Scheiben rumdrehst.
    Wenn die zu weit zu geht, siehst du das von innen nämlich nicht.
    Also schau von aussen erstmal ob die Tür mit dem hinteren Kotflügel fluchtet. Ggf. muss die Schliessöse verstellt werden.




    Gruß Bernd




    Oftmals ist es besser, nichts zu schreiben.

  3. #13
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    Hallo Lude,

    ne, die Tür sitzt sehr gut, alles in der Flucht, topfebene Übergänge ;-)
    Stefan sagte selber, er hätte die Justierschraube weit gedreht...und dort funktinierte dann ja alles, nur hat sihc das dann wohl gesetzt und das Fenster drückt sowas von an den Gummi...

    Gruß
    Tho

  4. #14
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    Standard Einstellen Seitenscheiben

    Hallo Tho,
    nachdem ich im Frühjahr das ganze Innenleben der Tür ausgebaut hatte (außer Schloßteile etc.), habe ich dazu auch eine Meinung:
    Die Einstellanleitung aus dem WIS hilft einem das ganze System schneller zu verstehen, -führt aber nicht dazu, dass man ein perfekter "Fenstereinsteller" wird!
    Anbei ein Bild, das den Verstellmechanismus an den Führungsschienen unten zeigt. Das Ganze steckt in einer Art Lagerblock. Die Sicherungsmutter (auf dem Foto weggeschraubt) dient dazu, die runde Scheibe, die fest mit dem Gewindezapfen verbunden ist, an den Lagerbock, der am Türkasten befestigt ist, ranzuziehen und damit zu kontern. Um das besser zu verstehen, -meine (sehr schlechte) Skizze.
    1 = Mutter zum Kontern
    2 = Lagerbock
    3 = Gewindezapfen
    4 = runde Scheibe, fest mit dem Gewindezapfen verbunden
    5 = unteres Ende der Führungsschiene, -hier zieht der Gewindezapfen die Führungsschiene in deren Innengewinde her oder schiebt sie weg.
    Ich bitte die unfachmännischen Bezeichnung zu entschuldigen, -bin kein Metaller!!
    Diese Einstellarbeiten lassen sich nur von außen (Saccobrett weg, Gummistopfen vorne + hinten entfernt) vornehmen.
    Also: Kontermutter lösen-
    mit dem Fünfkant (geht zur Not mit einer Flachzange, -besser ist eine Art Steckschlüssel mit dem Gegenstück eines Imbusschlüssels) die Gewindestange nach links drehen (gegen den Uhrzeiger), -Führungsschiene wird nach innen gedrückt;
    Gewindebolzen nach rechts gedreht, -die Führungsschiene wird her (nach außen) gezogen. Anschließend durch Kontern (Mutter zieht Scheibe an den Lagerblock heran) das Ganze fixieren.
    Nun das Problem:
    Wie man auf dem Foto sieht, ist ein großer Bereich des Gewindes mit Kunststoff ummantelt (wohl auch zur Selbstsicherung) und nur ein relativ kleiner Bereich bleibt als Verstellmöglichkeit.
    Nachdem beide Führungsschienen oben noch einmal gelagert sind (die vordere am Fensterdreieck, die hintere ganz oben unter der inneren Abdichtschiene), müsste es eigentlich logisch sein, dass die seitliche Scheibenvorspannung nachlässt, wenn ich die Führung unten am Lagerbock ganz nach innen drehe (gegen Uhrzeigersinn), -denn dann müsste die Scheibe oben weiter raus kommen.
    Ich hab` bei mir diese Verstellung bis zum Geht-nicht-mehr gedreht, -die Scheibenvorspannung ist immer noch enorm.
    Zieht man dagegen die Führungsschiene herwärts (nach außen, im Uhrzeigersinn), nimmt die seitliche Scheibenvorspannung noch zu.
    Also, ich bin der Meinung, dass die Verstellmöglichkeit in die eine Richtung einfach zu knapp ist, -bzw. die seitliche Scheibenvorspannung wahrscheinlich bewußt so dimensioniert ist, da es ansonsten gewaltige Probleme mit der Dichtigkeit am Hard-, oder Softtop oben geben würde.
    Ich bin gerade dabei, einen ausführlichen Bericht über die ganze Fensterhebergeschichte zu erstellen.
    Für Anregungen oder Erkenntnisse aus diesem Bereich bin ich dankbar.
    Soweit für heute
    liebe Grüße

    Jochen
    Entschuldige die furchtbare Skizze Die feste Scheibe sitzt natürlich viel weiter vorne auf dem Gewindebolzen (siehe Foto), -ist schlecht zu zeichnen....
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von jochen (23.05.13 um 00:57 Uhr)
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    300SL_bornit (23.05.13),madmac (23.05.13)

  6. #15
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    Hallo Jochen,

    großes Kino! Und noch besser: Absolut nachvollziehbar, die Zeichung ist vollkommen ausreichend, fast angenehm abstrakt.

    Ich gebe zu bedeken: Der Verstellbereich mag zwar klein sein am Gewindebolzen, aber ich denke, dass da was vergessen wird: Was ich unten an horizontaler Verstellung herbeiführe, wird am oberen Rand der Fensterscheibe genauso groß sein. Die Abdichtung am Türrahmen oben ist sozusagen fast der Drehpunkt, um den herum die Scheibe in der Neigung gedreht werden kann. Der Lagerbock der Gewindeschraube unten wird um einen cm verstellt, was dazu führen dürfte, dass die Oberkante der Seitenscheibe um einen ähnlichen Wert verstellt werden würde.

    Schiebe ich den Lagerbock in Richtung Innenraum, wandert der obere Scheibenrand nach außen. Ich denke, dass 1 cm wahrlich genug ist, um den Anpressdruck der Scheibe ausreichend zu entlasten, da die Scheibe steiler gestellt wird.

    Selbstsicherung (blaue Beschichtung) hin oder her: Durch die Kontermutter wird ein Verdrehen des Gewindebolzen allemal verhindert.

    Ich bin mir aber sicher, dass Du mit dem Bild und der Erklärung auch vielen anderen hier geholfen hast. Die Bilder sind genau diejenigen, die ich visueller, blonder Laie brauchte. Und nein, Scheibeneinsteller werde ich deswegen nicht, wobei ich doch ein Händchen für derlei Tüfteleien habe. So habe ich z.B. die Seitenscheibe endlich in die korrekte Flucht zum Spiegeldreieck gebracht, was zuvor nicht der Fall war und mir schlichtweg immer ein Dorn im Auge war. Die Einstellung des oberen Endanschlag der Seitenscheibe war selbsterklärend.

    Übrigens: Da ich den oberen Anschlag verändert hatte, fuhr die Scheibe nicht mehr ganz so weit nach oben (ca. 3mm weniger). Durch das Verstellen des Lagerbocks wird die Scheibe ja nun steiler stehen, also die zuvor verlorenen 3mm wieder ausgleichen. Ich glaube, die Einstellung der Scheiben ist nur auf den ersten Blick verwirrend, sie ist aber ganz simpel aufgebaut und umzusetzen. Man muss nur strukturiert vorgehen und räumliche Vorstellungskraft besitzen. ;-)

    Nochmals großes Danke ud ich freue mich auf die weitere Erörterung!!!!

    Grüße
    Tho

    anbei Fotos aus Weyhe beim Verdeckpapst:

    Die Bumerangs müssen stets nach unten geklappt sein, auch im Verdeckkasten, hier nur zur Demo hat Stefan den linken Bumerang nach oben geknickt ;-)
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    Geändert von 300SL_bornit (23.05.13 um 01:41 Uhr)

  7. Der folgende 2 Benutzter bedankte sich bei dir 300SL_bornit wegen dem sinnvollen Beitrag:

    jochen (24.05.13),madmac (23.05.13)

  8. #16
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    ...so, da heute die Sonne schien und Papier auf dem Schreibtisch nicht widerspricht, wenn man es liegenläßt, habe ich mich wieder mal der Vorspannung der Seitenscheiben gewidmet. Ich gebe Jochen Recht, man muss wohl tatsächlich die Türverkleidung ausbauen und die Scheibe ersteinmal in eine Grundstellung gemäß WIS bringen.

    Das heißt, dass die Fensterschiene in der Mitte des Zentrierbolzen lagert, die obere Scheibenkante mittig zwischen den Türblechen steht, größere (Vor)Spannungen jeglicher Art - so weit möglich - bereits ausgeschlossen sind, ehe man sich an's Werk macht. Ich gebe mir das erst am Wochenende, da ich ja hier im Forum gelernt habe, wie man Bierflaschen öffnet ;-)...

    Grüße
    Tho

  9. #17
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    Hallo Jochen,

    heute habe ich mich doch noch dem Fenster gewidmet. Das Problem seht Ihr auf dem ersten Foto. Die Vorspannung des Fahrerfensters war so hoch, dass der Dichtgummi an einer Stelle mitgezogen wurde. Also habe ich mich entschlossen, alles auseinanderzunehmen (Zeitaufwand für alles zusammen: Eine Stunde).

    Ich habe also die Türverkleidung abgebaut und hinter der Chromblende die Führungsschraube (sie kontert einen schwarzen Gummikeil) gelöst. Diese Schraube muss zum Schluss der Arbeiten wieder festgezogen werden, und zwar wenn alles justiert ist und das Fenster geschlossen ist! Aber weiter: Obere Schrauben der Gleitschienen gelockert, oberen Endanschläge vorne und hinten gelöst, und dann die Gleitschienen vorne und hinten jeweils in die Mitte der dazugehörigen Gewindeschrauben gebracht (über Gewindeschrauben von außen einstellen). Die Gleitschienen lagen in meinem Fall tatsächlich außen am Ende der Gewindebolzen auf, also war höchste Vorspannung gegeben (starke seitliche Neigung). Dreht man von außen die Gewindeschraube gegen den Uhrzeigersinn, wandern die Gleitschienen Richtung Innenraum, stellt sich somit die Scheibe senkrechter auf und nimmt somit die Vorspannung ab.

    Achtung: Dadurch, dass das Fenster je nach Eingriff senkrechter stehen könnte, ragt es nach oben weiter raus, das heißt, dass beim Schließen der Tür das Fenster am äußeren Verdeckrand u.U. sogar anschlagen kann. Bruchgefahr!! Deswegen die Türe nicht einfach mal eben so zuschmeißen, sondern gaaanz langsam in Richtung der ersten Schließraste bewegen und dabei beobachten, wie hoch die Scheibe steht! Das ist ein Problem, das schnell gelöst ist.

    Zwischencheck: Die Gleitschienen sind mittig auf der Gewindeschraube positioniert, die Gleitschienen oben auch wieder festgezogen. Dadurch haben die Gleitschienen kein Spiel und ist das Ergebnis der Justierung über die Gewindebolzen direkt feststellbar. Sollte die Scheibe übrigens zu weit vorne oder hinten stehen, kann man dies ganz einfach lösen: Die Fenster haben unten eine Schiene, die mit dem Fensterheber verbunden ist. Das sind zwei oder drei Schrauben, liegen alle auf derselben horizontalen Höhe. Löst man diese Schrauben, kann man die Scheibe etwas nach vorne oder hinten schieben, Schrauben festziehen, fertig. Das macht man BEVOR man den oberen Endanschlag justiert!! Selbsterklärend, warum (siehe nachfolgend).

    Zu den oberen Endanschlägen: Das Fenster sollte im geschlossenen Zustand mit dem Spiegeldreieck fluchten. Entweder steht die Scheibe zu weit vorne (eher unwahrscheinlich) oder aber fährt der Fensterheber einfach zu hoch hinaus. Das ist nun nen kleines Hin und Her, die Langlochschrauben für die Endanschläge vorne und hinten an der richtigen Stelle zu fixieren, aber es ist selbsterklärend. Fenster immer erst ein Stück ablassen, dann den Endanschlag einstellen und dann das Fenster wieder hochfahren. Einfach vorsichtig rantasten. Ein Foto zeigt, dass der Endanschlag des Fensters bei mir nicht richtig eingestellt war, sondern zu weit oben positioniert war. Der Gummi des Spiegeldreiecks wurde dabei immer nach oben gezogen und das sollte er nicht. Sind nun die oberen Anschläge richtig eingestellt, lassen wir das Fenster ganz runter.

    Nun prüfen, ob der obere Fensterscheibenrand mittig zwischen den Blechfalzen steht. Das war bei mir der Fall, so dass ich dies über die Gleitbacken nicht auch noch einstellen musste. Das wäre zwar ein Kinderspiel und ebenfalls selbsterklärend, aber bei den Gleitbacken einfach gefühlvoller vorgehen, da die Gleitbacken am Glas anliegen. Also einfach sachter vorgehen und die Muttern dann nicht mit Brachialgewalt zuziehen. Handfest reicht.

    Zwischencheck: Endanschlag oben ist eingestellt, die Fensterschiene sitzt vorne und hinten mittig auf den Gewindebolzen, der obere Scheibenrand bei heruntergelassenem Fenster auf ganzer Linie mittig zwischen den Blechfalzen und kann man sich dann der Justierung widmen.

    Bei erster Schließraste, sollte der obere Fensterrand an den Dichtgummis der A-Säule und des Daches anliegen.

    Gegen Uhrzeigersinn = Scheibe geht von Dichtgummi weg.
    Mit Uhrzeigersinn = Scheibe liegt stärker an Dichtgummis an.

    Wenn auch das erledigt ist, checkt man sicherheitshalber den Anschlag unten für den Endschalter. Selbsterklärend.

    Probeweise die Türverkleidung einhängen, damit das Fenster beim Hochfahren durch die Dichtgummis geführt wird. Türe langsam an das Schloss führen, oberen Scheibenrand beobachten, ob er das Dach/Softtop berührt oder nicht. Ist das nicht der Fall, Tür in Raste eins. Der Scheibenrand muss auf ganzer Linie an den Dichtgummis der A-Säule und Dach anliegen, dabei sollte das Fenster aber im Idealfall bildlich gesehen anliegen und beim weiteren Schließen sollte die Scheibe dann nachoben rutschen, weil sie angepresst wird, sich also steiler aufstellt. Die Scheibe sollte also nicht an einer Gummilippe anstoßen und diese dann wegbewegen können, um dann an der Dichtung anzuliegen.

    Ist die Tür ganz geschlossen, sollte die Scheibe nun auf ganzer Linie auch an der B-Säule anliegen. Zu diesem Zweck vorher Glasreiniger auf die Dichtgumis sprühen, denn wenn die Scheibe nun aufliegt, sieht man die Berührungspunkte zwischen Glas und Gummi sofort (zeichnet sich schwarz ab). Glasreiniger verflüchtet sich rückstandslos, deswegen diese Wahl der Flüssigkeit.

    So, wenn das alles passt, Tür öffnen, das Fenster hochgefahren lassen. Wir müssen uns ja noch der Schraube widmen, die sich hinter der Chromplatte verbirgt und den Fensterrand hinten stützt. Die Schraube fixiert einen Gummikeil für den hinteren Fensterrand. Den schwarzen Führungskeil aus Gummi ruhig etwas hin und her bewegen, während man die Schraube, an der der Keil hängt, nach oben bewegt. Der Keil muss wirklich sauber anliegen und sollte nicht irgendwie schräg fixiert werden. Die Schraube führt durch ein Langloch, dort nach oben führen, bis der Keil am hinteren Fensterrand bündig anliegt. Schraube festziehen (der Keil verhindert, dass die Scheibe beim Hochfahren zittert/stottert).

    Nochmal alles testen, Konterschrauben der Gewindebolzen nochmals auf festen Sitz prüfen, Gummipfropfen drauf und so weiter....

    Ich habe bei der Gelegenheit noch eine neue Türfolie mit Original-Kleber verbaut. Sie ist stabiler als vor 20 Jahren und mit dem Spezialkleber immer wieder abziehbar.

    Türverkleidung anbauen wie gehabt....kennt Ihr alles auswenidg, denke ich.

    War das halbwegs verständlich? Wir sollten da mal einen schöne Anleitung basteln...

    Grüße
    Tho
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    Geändert von 300SL_bornit (25.05.13 um 00:07 Uhr)

  10. Der folgende 3 Benutzter bedankte sich bei dir 300SL_bornit wegen dem sinnvollen Beitrag:

    jochen (25.05.13),PM-SL 129 (18.01.15)

  11. #18
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    Standard Doktorarbeit

    Hallo Tho,

    das nimmt langsam Formen einer Doktorarbeit an.......!
    Ich kann Deine Ausführungen nur bestätigen.
    Was bei der ganzen Geschichte bei mir bisher allerdings noch für Verwirrung sorgt, ist die Tatsache, dass ich die Führungen unten komplett nach innen gedreht habe (gegen Uhrzeigersinn) und die Vorspannung trotzdem für meine Begriffe zu hoch ist!?
    Ich muss das morgen noch einmal genauer anschauen und mit der Beifahrertür vergleichen.
    Wegen einer ausführlichen Anleitung, an der ich dran bin, -die ich allerdings erst nach der Ausfahrt fertig machen kann, können wir uns ja dann noch austauschen.
    Also vielen Dank und liebe Grüße

    Jochen
    FIN: 1290661FO65722

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  12. #19
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    Hallo Jochen,

    ....lockere mal die oberen Schrauben der Gleitschienen vorne und hinten, bringe die beiden Gleitschienen dann mittig auf die Gewindebolzen. Dann die Gleitschienen oben wieder festziehen. Fenster hoch, prüfen, wie 'arg' die Scheibe dann am Türgummi anliegt. Wenn immer noch zu hoch, dann:

    Die Seitenscheibe ist vorne und hintn über jeweils eine Gleitbacke mit den Gleitschienen verbunden. Gleitbacken haben jeweils eine Sechskantschraube: Diese nur leicht lockern und die Gleitbacken vorsichtig und langsam nach oben führen, dadurch wir die Vorspannung des Fensters auch noch mal verringert.

    Und grundsätzlich: Die Gewindebolzen immer paarweise verstellen, also nicht nur vorne oder nur hinten verstellen! Das führt sonst zu einer hohen Spannung im unteren Bereich des Glases. ;-)

    Gruß und auf bald, bis die Doktorarbeit 'Fensterjustage am Roadster R129' fertig wird...

    Tho

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    jochen (25.05.13)

  14. #20
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    Hallo Tho, da ich bei meinem neu erworbenen Sl anscheinend ein Problem mit dem Höhenanschlag habe, werde ich mich wohl der kompletten Einstellung widmen. Hier noch ein paar Fragen. Die erwähnte neue Folie ,it dem dauerelastischen Kleber hast du wo erworben?
    Ist der Spezialkleber nur für die untere Arretierung und hast du eine Teilenummer?
    Letzte Frage: Hast du die Einstellschrauben mit Locktite gesichert ?
    Vielen Dank vorab, Philipp

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