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Thema: Feuchtigkeit Verteilerkappen beim 500er BJ 94

  1. #1
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    Standard Feuchtigkeit Verteilerkappen beim 500er BJ 94

    Hallo, ich hab jedes mal wenn der Wagen länger steht Probleme mit den Verteilerkappen das heißt sie korrodieren sehr stark. Habe Sie das zweite mal erneuern lassen mit Garantie. Letzten Winter habe ich sie dann ausgebaut und warm eingepackt. Im März habe ich Sie dann wieder eingebaut. Wagen lief die ersten 10 Minuten einwandfrei dann hatte ich dass selbe Problem wie immer Drehzahl geht rauf und runter, nimmt kein Gas an, läut wie auf 5 Pötte. Also Kappen wieder ausgebaut und siehe da wieder Feuchtigkeit in den Kappen. Trocken gemacht aber immer noch das selbe Problem. War jetzt beim Boschdienst und hab den Motor auslesen lasse. Keine Fehler abgespeichert. Dann haben Sie die Kappen ausgebaut und der einzige Rat war, die Kappen zu erneuern. weil der Monteur gesehen hat das die linke kappe lauf ränder hatte. Kann doch alles nicht sein, habe die Kappen natürlich nicht erneuen lassen. Bin vom Hof und siehe da wagen läuft erstmal wieder einwandfrei auch nach 10 Minuten wie kann das sein wer hat einen Rat wäre sehr dankbar

  2. #2
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    Hallo Franky,

    spontan würde ich auf die Motorentlüftung tippen.

    Warum - wenn die nicht funktioniert entsteht ein Druck , überdruck oder
    unterdruck ??. Nur der muß irgendwo hin und der sucht sich im Motor einen Weg. Da die Antriebswellen des Verteilerfigers nach außen gehn könnt da ein Druckausgleich anstehen und die Luft in der Verteilerdose kondensieren.

    Das ist nur eine Vermutung!

    Gruß
    Dirk

  3. #3
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    Hallo Dirk,
    Ja das ist es anscheinend nicht, der Wagen lief heute einwandfrei bis zu dem Zeitpunkt als ich aus der Waschstraße kam ich denke irgendwo dringt Feuchtigkeit ein. Die Frage ist nur wo!

  4. #4
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    Hallo Dirk,

    die Motorentlüftung nicht funktioniert entsteht ein Überdruck im Kurbelgehäuse und dann wird Öl und nicht Wasser herraus gedrückt.

    Hallo Franky,

    Es könnte sein das der Lüfter, Trockengebläse in der Waschstraße oder Fahrtwind das Wasser so in den Motorraum gelangt. Am besten mal die Motorabdeckung für ein paar Tage in die Garage lassen.

    Gruß
    Rolf

  5. #5
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    Hallo ,

    fahr' doch mal im Dunkeln auf einen abgelegenen Waldparkplatz ohne Beleuchtung, lass' den Motor laufen und öffne die Motorhaube. Jetzt kannst Du vlt. erkennen, ob sich der Zündfunke vlt. auf einem anderen Weg davon macht....

    Bitte nicht in der geschlossenen Garage

    LTG Thomas
    Selbstmord ist die konsequenteste Art der Selbstkritik

  6. #6
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    Moin,
    also die Geschichte mit der Kurbelgehäuseentlüftung hatte ich mir auch schon mal überlegt, insbesondere in Kombination mit Nockenwellensimmeringen, die nicht mehr so ganz topfit sind.
    Dann würden nämlich Gase aus dem Kurbelgehäuse, die insbesondere nach dem Kaltstart, Feuchtigkeit mit sich führen in die Verteiler strömen und z.B durch undichte O-Ringe den Verteiler auch durchströmen können.
    Solange die Verteiler noch "kalt" sind, kondensiert die Feuchtigkeit aus und die Dinger stehen unter Wasser, ein Schnapsgläschen Wasser schön verteilt in den Verteilern reicht ja schon aus, um den Zündfunken auf Irrwege zu schicken.
    Abhilfe könnte bringen die Verteiler total dicht zu machen, was schwer möglich erscheint.
    Die Simmeringe zu erneuern wird hier auch oft diskutiert, nur habe ich noch keine positive Erfahrung in Sachen Kondensat im Verteiler dazu gelesen.

    Jetzt wäre die Frage, wie man herausbekommt, ob die Kurbelgehäuseentlüftung richtig funktioniert.

    Was schätzt ihr denn, wie viel ccm Wasser in jedem Verteiler zu finden ist.

    Bei 50 cm³ Wasser in den Verteilern z.B. müsste schon mindestens ein m³ Gase dadurch gegangen sein. (grob abgeschätzt)
    Das würde ich in den 10 Minuten, die es meist dauert, bis die Fehlfunktion auftritt für nicht wahrscheinlich halten.

    Sollte aber bereits deutlich weniger Wasser ausreichen, um die Zündung zu stören, vielleicht deutlich weniger als 5 cm³, dann kann das schon aus dem Kurbelgehäuse kommen.

    Kann man den Druck in der Kurbelgehäuseentlüftung messen, gibt es Werksvorgaben?

    Gibt es eine Anleitung dazu im WIS?

    Gruß

    Doc

  7. #7
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    Zitat Zitat von dochoe Beitrag anzeigen
    Sollte aber bereits deutlich weniger Wasser ausreichen, um die Zündung zu stören, vielleicht deutlich weniger als 5 cm³, dann kann das schon aus dem Kurbelgehäuse kommen.
    Hi Doc,
    die Zündung ist deutlich sensibler als Du denkst, fürchte ich
    Mein Motor läuft bereits bei 5mm³ nicht mehr rund. Eine hauchdünne Schicht aus Tauwasser reicht aus, um den Zündfunken auf Irrwege zu schicken.

    Gruß
    Daniel

  8. #8
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    Zitat Zitat von dochoe Beitrag anzeigen
    .....Jetzt wäre die Frage, wie man herausbekommt, ob die Kurbelgehäuseentlüftung richtig funktioniert.....
    Das kann man relativ einfach herausfinden. Man muss nur bei laufendem Motor den Öleinfülldeckel öffnen und Plastikfolie über das Loch spannen. Wenn die Folie dann stark hoch gewölbt wird, hat man einen Überdruck im Motor der nicht durch die Kurbelgehäuseentlüftung weg kann. Der Druck sucht sich dann die schwächste Stelle (anscheinend die Simmerringe an der Nockenwelle zum Verteiler).

    Ich halte die Theorie mit dem Kondenswasser aus dem Motor für sehr wahrscheinlich. Da reichen wirklich Kubikmillimeter um den Verteiler außer Funktion zu setzen. Jetzt wäre aber der nächste Schritt, den eigentlichen Fehler zu finden, warum der Motor nicht richtig entlüftet wird.

  9. #9
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    OK Daniel,

    dann wird es wohl aus dem Kurbelgehäuse kommen (das Wasser) wenn es in den Verteilern sitzt.

    Wie kann man denn die Kurbelgehäuseentlüftung prüfen/messen?

    Wenn die NW Simmeringe hinüber sind, brauchste natürlich nix zu messen.

    Insofern noch die Frage an Franky wie denn seine Simmeringe aussehen, ölt er da schon, oder isser noch trocken?

    Bei mir isser trocken, aber trotzdem habe ich ab und zu Probleme mit den Verteilern und an eine Selbstheilung glaube ich nicht so richtig.

    Da offensichtlich viele V8 Vormöpfler von dieser Krankheit betroffen sind wäre es interessant die Ursache zu ermitteln und nachhaltig zu beseitigen - jedes Jahr neue Verteiler wäre sicher nicht im Sinne von Uncle Benz.

    (und eine Sperrluftzufuhr oder 'ne Verteilerstandheizung ist vielleicht doch etwas aufwändig)

    Was mich optimistisch in Sachen Lösung stimmt ist, dass die Autos diese Probleme in ihren ersten 10 -20 Jahren Lebenszeit nicht hatten, oder?

    Gruß


    Doc

  10. #10
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    Standard

    @ Mike,
    das ist 'ne gute Idee, werde ich ab 01.05. mal in Angriff nehmen.
    Allerdings gehe ich davon aus, dass der Druckverlauf pulsierend sein kann, was aber dummerweise auch schon reichen würde, um die Verteiler leicht zu wässern.
    Du hast doch auch einen Vormopf - keine Verteilerprobleme? (oder fährst Du häufig?)

    Sind die NW Simmering wenn Sie neuwertig sind eigentlich gasdicht?

    Gruß

    Doc

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